Mariä Himmelfahrt
Prien am Chiemsee

Im zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts wurde die Kirche im spätgotischen Stil erbaut, 1652 – 1659 wurde deren Einrichtung durch eine frühbarocke ersetzt. Ab 1734 folgte die Erweiterung auf die heutige Größe.

Prien bildet seit dem 12. Jahrhundert das wirtschaftliche und kirchliche Zentrum des westlichen Chiemgaus. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt beeindruckt durch das gewaltige Deckenfresko der Seeschlacht von Lepanto des Münchener Hofkünstlers Johann Baptist Zimmermann. In die Geschichte eingegangen ist die Priener Turmverschiebung von 1736, bei der der 40 Meter hohe Helm vom alten auf den neuen Turm verschoben wurde. Das Modell zur Turmverschiebung ist im Heimatmuseum Prien a. Chiemsee zu besichtigen.

Führung durch die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Prien, die Mitte des 18. Jhd. vor allem durch Johann Baptist Zimmermann eine barocke Ausstattung erhielt. Das Altarbild ist die Kopie eines Rubens-Gemäldes und die Orgel ist das Werk eines genialen Instrumentenbauers. Eine für damalige Zeiten technische Meisterleistung war die berühmte Kirchturmverschiebung.